PPÖ verurteilen Schändung des ehemaligen KZ Mauthausen
Die Achtung der Menschenwürde wird zutiefst verletzt durch rechtsextreme Tendenzen
Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ) sind schockiert über die skandalöse Beschmierung des ehemaligen KZ Mauthausen. Millionen Menschen sind Opfer des Holocaust geworden und auch viele Österreicher waren an der Todesmaschinerie der Nationalsozialisten beteiligt, umso mehr ist ein vehementes Auftreten gegen Faschismus und Rechtsextremismus ein Zeichen von Zivilcourage. "Die Hetze gegen Mitmenschen mit anderen Religionsbekenntnissen und die zutiefst verletzende Art der Menschenverachtung haben keinen Platz in einem demokratischen Staat wie Österreich. Unsere Kinder und Jugendlichen erleben durch solche Beispiele rechtsextreme Tendenzen und Verhaltensmuster, die auf keinen Fall geduldet werden dürfen und vielmehr müssen Toleranz, Respekt und Zusammenhalt im Vordergrund stehen. Die Überkonfessionalität und die Überparteilichkeit sind Grundpfeiler des pfadfinderischen Handelns und Vorbild für eine funktionierende Multikulti-Gesellschaft", so der Pressesprecher der PPÖ Philipp Pertl.
Die Pfadfinderbewegung stand und steht immer noch für Frieden, Gemeinschaft und Respekt vor Menschen anderer Religionen und Kulturen. Diese Grundsätze vermitteln wir Kindern und Jugendlichen vor allem in unseren Heimabenden und auf unseren Pfadfinderlagern, die sich somit als vehementer Gegenpart zu Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt verstehen.
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