Pfadfinder fordern zum 20-Jahr-Jubiläum mehr Rechte für Kinder und Jugendliche in der Verfassung!

am 20.11.2009

Die Rechte sind 20 Jahre jung und nicht in der österreichischen Verfassung verankert

Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums der UN-Kinderrechtekonvention fordern die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ), dass die Kinderrechte, insbesondere in den Bereichen Bildung, Freizeit, Partizipation und Anti-Diskriminierung, in der österreichischen Verfassung verankert werden. Am 20. November jährt sich die Kinderrechtskonvention zum 20. Mal und die österreichischen PolitikerInnen haben ihr angekündigtes Vorhaben noch immer nicht umgesetzt.

Rechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben

Die Kinder und Jugendlichen werden fast immer nur dann zum Thema gemacht, wenn es Probleme gibt, oder die politischen Parteien im Wahlkampf sind. Jetzt heißt es handeln, um den Kindern ihre Rechte verfassungsmäßig zu verankern. Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention über die Rechte des Kindes von der UNO einstimmig verabschiedet. Bis auf Somalia und die USA haben alle Staaten diese Konvention unterzeichnet, die 1992 vom österreichischen Nationalrat ratifiziert wurde. Die PPÖ verlangen schon seit Jahren, die gesamte UN-Kinderrechtskonvention in den Verfassungsrang zu heben, damit die Rechte von jungen Menschen nicht nur mehr Gewicht bekommen, sondern auch einklagbar werden.

Gemeinsame Kampagne mit der Bundesjugendvertretung

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