PPÖ fordern einheitliche Jugendschutzbestimmungen für ganz Österreich

am 12.11.2009

Vereinheitlichung des Jugendschutzes ist längst überfällig

Im Interesse der Jugendlichen, aber auch um deren Schutz geht es im Rahmen der Jugendschutzbestimmungen, die in Österreich gänzlich uneinheitlich sind und immer wieder zur Verwirrung beitragen. Den Pfadfindern und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ) geht es vor allem nicht um eine Verschärfung des Jugendschutzes, sondern um eine Vereinheitlichung im Rahmen der Selbstverantwortlichkeit der Jugendlichen, das sollte dabei auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Zur Harmonisierung der Jugendschutzbestimmungen sollten vor allem die gemeinsam erarbeiteten Vorschläge der PPÖ und der Bundesjugendvertretung angewendet werden. Diese sehen ein Alkoholverkaufs- und Konsumverbot für Jugendliche unter 16 Jahren und eine einfache Formel für die Ausgehzeiten vor, bei der man zum Lebensalter die Zahl 10 hinzuzählt. Unsere Jugendlichen müssen österreichweit die gleichen Rechte und Pflichten haben. Die derzeitigen Regelungen sind nicht nachvollziehbar und sorgen immer wieder für Probleme.

Verantwortung der Jugend

Jugendliche sollen durch einheitliche Bestimmungen auch zur Eigenverantwortlichkeit erzogen werden, die ein besonderer Grundpfeiler des pfadfinderischen Grundgedankens ist. Der Pfadfinderslogan "Look at the kids" ist ein Motto, das auch in der österreichischen Gesellschaft und Politik Platz haben muss.

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