Friedenslicht mit den Pfadfindern erstmals in Mexico City

von Philipp Pertl am 19.12.2008
Die österreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen haben das Friedenslicht, das in der Geburtsgrotte in Bethlehem entnommen wurde, gemeinsam mit dem mexikanischen Pfadfinderverband nach Mexico City gebracht. Zum ersten Mal wird das Friedenslicht in der Millionenmetropole Mexico City verteilt.

Am 24. Dezember verteilen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs das ORF-Friedenslicht in ganz Österreich. Bereits am vergangenen Wochenende fand eine ökumenische Lichterfeier mit Vertretern von Pfadfindern aus 22 verschiedenen Ländern in Wien statt. Mit dabei waren Pfadinderinnen und Pfadfinder aus Belgien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, England, Frankreich, Israel, Italien, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Ukraine, den USA und erstmals aus Mexiko. Die Lichtstafetten gehen seit vielen Jahren (seit 1989) über die Grenzen der Nachbarländer Österreichs und deren Landesgrenzen weiter in die ganze Welt.

Geschichte des Friedenslichts

Ursprung für das ORF-Friedenslicht war 1986 eine Idee im Landesstudio Oberösterreich. Das leuchtende Weihnachtssymbol wurde zunächst in Österreich als Dankeschön an alle verteilt, die mit ihrer Spende die ORF-Aktion "Licht ins Dunkel" und damit behinderte und notleidende junge Menschen unterstützten. Im Jahr 1989 begannen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, das Friedenslicht aus Bethlehem von Wien aus in die östlichen Nachbarländer zu bringen. Inzwischen hat sich das Friedenslicht in 30 europäischen Ländern zu einem neuen, stimmungsvollen Weihnachtsbrauch entwickelt. Es hat die Herzen jener Menschen erobert, die sich für diese Weitergabe engagieren um einander so den Wunsch nach Frieden weiter zu geben. In Österreich kann das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem am 24. Dezember wiederum in allen ORF-Landesstudios, in vielen Bahnhöfen, den meisten Rotkreuz-Dienststellen und bei vielen Pfadfinderheimen geholt werden. Neben den Pfadfindern verteilen auch andere Jugendorganisationen dieses Weihnachtssymbol, das für unzählige Menschen inzwischen schon ein selbstverständlicher Teil des Weihnachtsbrauchtums geworden ist.

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