Pippilotta und König Efraim feiern ihren Abschied
Wie ihr lesen konntet, haben Sabine Kittel (ehemalige Bundesbeauftragte für Wichtel) und Johannes Bergmair (ehemalige Bundesbeauftragte für Wölflinge) den WiWö-Bundesarbeitskreis im vergangenen Jahr noch ein Stück weit begleitet und bei der Arbeit unterstützt. Wir haben daher die beiden zu unserem Herbstarbeitskreis am 8. und 9. November 2003 im Schloss Zeillern noch einmal eingeladen, um mit ihnen gemeinsam ein Abschiedsfest zu feiern und uns bei ihnen zu bedanken. Es versteht sich von selbst, dass dabei die passende Festgeschichte nicht fehlen durfte ...
König Efraim und Pippilotta gehen an Land
Und eines schönen Abends im November lief die Hoppetosse in den Hafen ein, geschmückt mit Flaggen und Wimpeln vom Vorder – bis zum Achterschiff. Die Musikkapelle der Waldenland- und DschungelbewohnerInnen hatte sich am Kai aufgestellt und blies mit voller Kraft eine schöne Willkommensmelodie. Und so viele Wichtel und Tiere, wie es in ganz Waldenland und Dschungel gab, hatten sich versammelt, um Pippi und ihren Vater, König Efraim I. Langstrumpf, in Empfang zu nehmen. Ein Fotograf stand auch bereit, um für die Zeitung (den PPÖ-Brief) einige Bilder von diesem letzten Zusammentreffen aufzunehmen.
König Efraim und Pippilotta feiern ein Abschiedsfest
Als die Sonne zu sinken begann und bereit war, in dem unendlichen Arm der See zu verschwinden, riefen die Trommeln der Waldenland- und DschungelbewohnerInnen alle Wichtel, Tiere und Menschen zum Festplatz, der mitten auf der Huflattichwiese lag. "Jetzt wollen wir feiern", rief Pippi. "Jetzt wollen wir feiern, dass der ganze Dschungel bebt!"
Ja – und wir haben gefeiert! Mit allem was so dazugehört: Essen, Trinken, Singen, Spielen, Tanzen ... und natürlich durften die Geschenke nicht fehlen! Sabine und Hannes bekamen von uns je einen pottig bemalten Seesack geschenkt, den sie mit auf ihre große Reise nehmen konnten. Im Laufe des Abends füllten sich die Säcke immer mehr, denn die WiWö-Landesbeauftragten lieferten alle einen Festbeitrag und auch ein Geschenk. Viele Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse wurden dabei wach. Die Freude bei den Beschenkten war groß.
Es war alles so schön. So wunderbar. Niemals würden die Waldenland- und Dschungel-bewohnerInnen den Abend vergessen, an dem Pippilotta und König Efraim ihr Abschiedsfest feierten. Es war ein so wunderbar schöner Festabend, einer, an dem man sagt: So ist es, wenn ein großartiges Fest gefeiert wird!*
König Efraim und Pippilotta gehen an Bord
Dann begannen alle miteinander ihre Wanderung zum Hafen. Zur Hoppetosse. Auf dem Kai waren alle Wichtel, Tiere und Menschen versammelt, um Pippilotta und König Efraim ein Lebewohl zuzuwinken. "Glückliche Reise und Danke für die schöne Zeit!" riefen sie.
Und nun lichtete die Hoppetosse die Anker. Langsam glitt sie vom Kai fort. Die Fahrt hatte begonnen. Die Hoppetosse segelte hinaus unter den Sternen. Die Wellen tanzten rund um das Vorderschiff, und der Wind sang in den Segeln.
Taka-Tuka-Insel gerade voraus!
Sie waren Tage und Nächte, Wochen und Monate hindurch gesegelt, über sturmgepeitschte Meere und ruhige, freundliche Wasser. Bei Sternenlicht und Mondschein, unter dunklen, drohenden Wolken und in brennender Sonne – ja, sie waren lange gesegelt.
"Ein besserer Seemann als meine Tochter ist niemals auf den sieben Meeren gesegelt", pflegte Kapitän Langstrumpf zu sagen. Und da hatte er recht. "Ein besserer Seemann als mein Vater ist niemals auf den sieben Meeren gesegelt", pflegte Pippi Langstrumpf zu sagen. Und da hatte sie recht. Durch die schlimmsten Brandungen und an den gefährlichsten Unterwasserklippen vorbei führten Pippi und Kapitän Langstrumpf mit sicherer Hand die Hoppetosse. Aber jetzt hatte die Reise bald ihr Ende erreicht.
"Taka-Tuka-Insel gerade voraus!" schrie Pippi an einem sonnenklaren Morgen, als sie am Ausguck stand. Ja, da lag sie unter grünen Palmen und umgeben von dem allerblauesten Wasser.
Liebe Sabine! Lieber Hannes!
Ihr seid wirklich lange gesegelt als WiWö-Bundesbeauftragte: Nicht Wochen und Monate, sondern Jahre! Bei dir, Sabine, waren es wohl so ca. 10 Jahre und bei dir, Hannes, nur eine Amtsperiode weniger. Bessere Seeleute als euch hat es tatsächlich nicht gegeben. Da haben Pippi und König Efraim einfach recht. Ihr habt den WiWö-Bundesarbeitskreis mit sicherer Hand geleitet. Das ganz besondere daran war, dass wir gemeinsam wirklich sehr viel erreicht haben, die Arbeit aber zugleich schrecklich viel Spaß gemacht hat. Ihr habt es ermöglicht, dass wir uns immer gerne getroffen haben und dass auch Freundschaften entstehen konnten. Ihr wart einfach die Besten!
Eure Reise hat nun ihr Ende erreicht. Ihr habt uns bereits geschrieben, dass ihr gut in Taka-Tuka-Land angekommen seid. Für eure Zeit dort wünschen wir euch das Allerbeste!
Danke für alles!

