Friedenslicht - Lichtfeiern im Rückblick (1986 bis 2003)

Ursprung für das ORF-Friedenslicht war 1986 eine Idee im Landesstudio Oberösterreich. Im Jahr 1989 begannen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, das Friedenslicht aus Bethlehem von Wien aus in die Nachbarländer zu bringen.
Friedenslicht - Lichtfeiern im Rückblick (1986 bis 2003)

2003 Stephansdom
2002 Sankt Anton von Padua
2001 Armenisch-Apostolische Kirche St. Hripsime
2000 Maria Geburt
1999 Auferstehungskirche (evangelisch A.B.)
1998 Stephansdom
1997 Dreifaltigkeitskathedrale (griechisch-orthodox)
1996 Karlskirche
1995 Gustav-Adolf-Kirche (evangelisch AB)
1994 Votivkirche
1993 Schottenkirche
Die Jahre 1986 bis 1992

Stephansdom (2003)

Samstag, 13. Dezember 2003, Stephansdom, 16.30 Uhr

Erzbischof Dr. Mesrob Krikorian, Bischof Mag. Herwig Sturm, Weihbischof DDr. Helmut Krätzl, Bischofsvikar Patrick Curran, Bischofsvikar Pfr. Drago Govedarica, Pfarrer Robert Freihsl, Pastorin Anke Neuenfeldt

2. Johannnesbrief 1, 3
Gnade wird mit uns sein, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, in Wahrheit und Liebe leben. (Einheitsübersetzung)

Gnade, Erbarmen und Frieden werden mit uns sein von Gott, den Vater, und von Jesus Christus, den Sohn des Vaters, sodass wir auch untereinander in der Wahrheit und in der Liebe verbunden bleiben. (Lutherbibel)

Grace, mercy and peace will be with us from God the Father and from Jesus Christ, the Father's Son, in truth and love.

Psalm 119, 105
Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade. (Einheitsübersetzung)

Dein Wort ist eine Leuchte für mein Leben, es gibt mir Licht für jeden nächsten Schritt. (Lutherbibel)

Your word is a lantern to my feet and a light upon my path.

Sankt Anton von Padua (2002)

Samstag, 15. Dezember 2002, St. Anton von Padua, Wien X, 14.00 Uhr

Weihbischof DDr. Helmut Krätzl, Superintendent Mag. Werner Horn, Erzbischof Dr. Mesrob Krikorian, Erzpriester Dr. Nicolae Dura, Bischofsvikar Pfr. Iwan Petkin, Reverend Canon Patrick Curran

2.Joh 1, 3
Gnade wird mit uns sein, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe. (Lutherbibel)

Grace, mercy and peace will be with us from God the Father and from Jesus Christ, the Father's Son, in truth and love.

Grazia, misericordia e pace siano con noi da parte di Dio Padre e da parte di Gesù Crito, Figlio del Padre, nella verità e nell'amore.

Lk 2, 52
Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

And Jesus grew in wisdom and stature, and in favour with God and men.

Armenisch-Apostolische Kirche St. Hripsime (2001)

Samstag, 15. Dezember 2001, Armenisch-Apostolische Kirche St. Hripsime, 14.00 Uhr

Erzbischof Dr. Mesrob Krikorian, (Erzpriester Nicolae Dura - war krank), Superintendent Mag. Werner Horn, Weihbischof Dr. Ludwig Schwarz SDB, Reverend Patrick Curran

2 Kor 13, 13
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Hilfe des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

May the grace of the Lord Jesus Christ, and the love of God, and the fellowship of the Holy Spirit be with you all.

La grazia del Signore Gesu Cristo, l'amore di Dio e la comunionedello Spirito Santo siano con tutti voi.

Offenbarung 22, 4-5
Sie werden sein Angesicht schauen, und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben. Es wird keine Nacht mehr geben, und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.

And they shall see his face; and his name shall be in their forehands. And there need no candle, neither light of the sun; for the Lord God give them light: and they shall reign for ever and ever.

Vedranno la sua faccia e porteranno il suo nome sulla fronte. Non vi sarà più bisogno di luce di lampada, nè di luce di sole, perchè il Signore Dio li illuminerà e regneranno nei secoli die secoli.

Maria Geburt - Waisenhauskirche (2000)

Samstag, 16. Dezember 2000, Maria Geburt (Waisenhauskirche), 14.00 Uhr

Erzbischof Dr. Mesrob Krikorian, Erzpriester Dr. Nicolae Dura, Bischofsvikar Mag. Anton Berger, Bischofsvikar Pfarrer Drago Govedarica, Senior Pfarrer Mag. Klaus Lehner

1 Kor 1,3
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

May God our Father and the Lord Jesus Christ give you grace and peace.

Jesaja 9,1-6
Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.

Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende.

Auferstehungskirche (1999)

Samstag, 18. Dezember 1999, evangelische Kirche Neubau/Fünfhaus (Auferstehungskirche), 14.00 Uhr mit Taufe

Bischof Mag. Herwig Sturm, Erzbischof Dr. Mesrob Krikorian, Superintendent Helmut Nausner, Weihbischof DDr. Helmut Krätzl

An alle, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

And so I write to all of you whom God loves and has called to be his own people: May God our Father and the Lord Jesus Christ give grace and peace.

Joh 8,12
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Stephansdom (1998)

Samstag, 19. Dezember 1998, Stephansdom, 14.00 Uhr

Kardinal Christoph Schönborn, Bischof Herwig Sturm, Metropolit Michael Staikos, Erzbischof Mesrob Krikorian, Erzpriester Iwan Petkin, Erzpriester Nicolae Dura, Vater Nicolaj Orlov, Pastorin Anke Neuenfeldt, Lektorin Elvira Zuleger, Julian Satorius

1 Römer 7
An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.
Isajah 2, 1-5
Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision über Juda und Jerusalem gehört hat. Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker.

Viele Nationen machen sich auf den Weg; sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort.

Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.

Ihr vom Haus Jakob, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.

Dreifaltigkeitskathedrale (1997)

Samstag, 20. Dezember 1997, griechisch-orthodoxe Dreifaltigkeitskathedrale, 14.00 Uhr

Metropolit Michael Staikos, Bischof Bernhard Heitz, Superintendent Werner Horn, Bischof Johann Weber

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch! Und mit deinem Geiste.

Johannes 1, 1-12
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.

Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben.

Karlskirche (1996)

Samstag, 14. Dezember 1996, Karlskirche, 14.00 Uhr

Metropolit Michael Staikos, Superintendent Mag. Werner Horn, Generalvikar Mag. Helmut Schüller, Bischofsvikar Iwan Petkin, Erzpriester Michael Turtschin, Erzpriester Mag. Nicolae Dura, Pastorin Mag. Erika Tuppy, Pastorin Anke Neuenfeldt, Ökumenische Frauenbeauftrage Eva Repits

Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, sei mit eurem Geist. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lukas 15, 11-32 Der barmherzige Vater
Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.

Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.

Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.

Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.

Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten sollte. Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.

Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

Gustav-Adolf-Kirche (1995)

Samstag, 16. Dezember 1995, Wien, evangelische Kirche Gumpendorf (Gustav-Adolf-Kirche), 14.00 Uhr

Bischofsvikar Mag. Anton Berger, Superintendent Mag. Werner Horn, Erzpriester Mag. Nicolae Dura, Subdiakon Schilovsky

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

2. Korintherbrief 5, 17 - 21
Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung (zur Verkündigung) anvertraute. Wir sind also Gesandte an Christi Statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi Statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! Er hat den, der keine Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

Vor der Liturgie gab es am Vormittag im Pfarrhaus ein Friedensgespräch, dabei wurde eine Friedensbotschaft gemeinsam erarbeitet.

Votivkirche (1994)

Samstag, 17. Dezember 1994, Votivkirche, 15.00 Uhr

Nuntius Dr. Donato Squicciarini, Propstpfarrer Dr. Joseph Farrugia, Superintendent Mag. Werner Horn, Diakon

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Jesaja 9,1
Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht.

Schottenkirche (1993)

Samstag, 18. Dezember 1993, Krypta der Schottenkirche, 14.00 Uhr

Bischofsvikar Mag. Anton Berger, Superintendent Mag. Werner Horn, Erzpriester Mag. Nicolae Dura

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Johannes 12, 35-36, 42 und 8,12
Da sagte Jesus zu ihnen: Nur noch kurze Zeit ist das Licht bei euch. Geht euren Weg, solange ihr das Licht habt, damit euch nicht die Finsternis überrascht. Wer in der Finsternis geht, weiß nicht, wohin er gerät. Solange ihr das Licht bei euch habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichts werdet. Dies sagte Jesus. Und er ging fort und verbarg sich vor ihnen. Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Die Jahre 1986 bis 1992

1992 - Heim Gruppe Wien 6/7
1991 - Heim Gruppe Wien 6/7
1990 - Heim Gruppe Wien 6/7
1989 - Westbahnhof
1988 - PPÖ-Gruppen
1987 - ORF OÖ
1986 - ORF OÖ