Friedenslicht aus Bethlehem

Das Symbol für Frieden, Toleranz und Solidarität wird jedes Jahr vor Weihnachten von einem Kind aus OÖ in der Geburtsgrotte Jesus Christus in Bethlehem entzündet und von dort nach Österreich gebracht. Im Rahmen einer ökumenischen Lichtfeier, an der Vertreter mehrerer christlicher Kirchen teilnehmen, wird das Friedenslicht an Pfadfinderdelegationen aus ganz Österreich, sowie 22 verschiedenen Ländern Europas, den USA und Mexiko weitergegeben.

Ursprung für das ORF-Friedenslicht war 1986 eine Idee im Landesstudio Oberösterreich. Das leuchtende Weihnachtssymbol wurde zunächst in Österreich als Dankeschön an alle verteilt, die mit ihrer Spende die ORF-Aktion "Licht ins Dunkel" und damit behinderte und notleidende junge Menschen unterstützten.

Übergabe des Friedenslichtes an eine Pfadfinderin aus Deutschland

PfadfinderInnen bringen das Friedenslicht in die ganze Welt

Im Jahr 1989 begannen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, das Friedenslicht aus Bethlehem von Wien aus in die östlichen Nachbarländer zu bringen. Inzwischen hat sich das Friedenslicht in 30 europäischen Ländern aber auch Mexiko und den U.S.A. zu einem neuen, stimmungsvollen Weihnachtsbrauch entwickelt. Es hat die Herzen jener Menschen erobert, die sich für diese Weitergabe engagieren um einander so den Wunsch nach Frieden weiter zu geben.

Das Friedenslicht in Österreich

In Österreich kann das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem am 24. Dezember wiederum in allen ORF-Landesstudios, in vielen Bahnhöfen und den meisten Rotkreuz-Dienststellen geholt werden. Neben den PfadfinderInnen verteilen auch andere Jugendorganisationen dieses Weihnachtssymbol, das für unzählige Menschen inzwischen schon ein selbstverständlicher Teil des Weihnachtsbrauchtums geworden ist.

Kontakt

Mag. Wolfgang König -

Bildnachweis: PPÖ